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Album des Windes - Kurzgeschichten, Poesie, Fantasy, Phantastik und Philosophisches

Album des Windes

Regenfädenzeit - wenn der Winter nicht gehen mag

Regenwetter, Regenwolken, Regenzeit

Eine Unmutsoffenbarung zum andauernden Regenwetter am Ende des Winters...

In der Dunkelheit erwacht, kauere ich in der Trostlosigkeit des jungen Tages. Der finstere Morgen giert vergebens nach Energie, mein Körper jedoch, nach Vitamin D. Kälte zerrt an mir. Graudämmerung erscheint allmählich am Horizont. Sie beleuchtet jämmerlich den feinen Regennebel, wo einst die Sonne zu finden war. Nasse Häuserdächer und Strassen glänzen im farbarmen Licht. Einige Kamine rauchen, hüllen alles in widerwärtigen Feuergestank.

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Manege - über die Zeit im Alltag

In der Manege des Alltags

Wenn man die Show und Manege des Alltags satt hat...

Was die Welt erwartet. Gelöst und ausgelassen sein, mit einer verzogenen, breiten Lächelgrimasse im duftenden Metropolengesicht. Das fragile Lebenskonstrukt in einer Problemlosigkeit skandierenden Welt, es wird als Erfolg bejubelt. Überkrass offen parlierend und groteske Albernheit scheinen allerorts vorausgesetzt. Flotte Sprüche werden gerne gehört und flutschig eingefettet.

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Herbstgeschichte - zwischen Sommer und Winter

Herbstzeit zwischen Sommer und Winter

Gefühle aus der Übergangszeit zwischen Sommer und Winter...

Leere am Abend. Sprachlos, wortlos und mit Trauer in mir, so sitze ich einfach nur da. Dunkelheit umgibt mich. Dabei ist es noch früh. Das Fenster ist gekippt. Ich habe den Kopf gesenkt und höre auf das leise Rauschen des Windes. Der erste Herbstwind ist es, der mir seinen Besuch abstattet. Er erinnert mich an meine Heimat. Schon als Kind habe ich diesen feinen Gesang des Windes geliebt.

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Nondra, die Erde dreht sich nicht

Die Erde dreht sich nicht...

Eine kleine Geschichte über das Träumen, die Achtsamkeit und die Erde...

Wer jagt wen? Unsere Ahnen berichteten uns davon. Ist es die Sonne, die den Mond jagt? Vielleicht ist auch der Mond, der jeden Tag die Sonne verfolgt.

 Wie dem auch sei, auch wir Menschen erleben ganz offensichtlich täglich eine derartige Hatz. So sind wir dem ewigen Wechsel zwischen Bewusstsein und Bewusstlosigkeit ausgesetzt. Wir sind wiederholt wach, und wir schlafen ebenfalls wiederholt. Liebe Nondra, ich bin besorgt um mein Ich.

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Das Ding - ein Geheimnis der Tiefsee

Mysterien in der Tiefsee

Mysterien in den finsteren Tiefen der See...

Der Geist des Todes, umhüllt von Titan und Stahl, in den Tiefen der See.
Kleine Fische, sie meiden den Ort, fürchten das quälende Echo der Schreie.
Eine Hülle aus leuchtenden Farben, sie mögen ein Symbol sein, für das versiegende Feuer des Lebens.
So liegt es dort einfach nur, dieses Ding, ganz weit unten auf dem Grund des Meeres.

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Die Fingerspitzenarena - Social Media Kommunikation

Social Media Communication

Die Auseinandersetzung mit unserem virtuellen Gegenüber in Social Media, Facebook, Twitter, Instagram und Co...

Emotionen in nur wenige Zeichen verpackt. Der ganzen Welt die Welt in Canapés servieren. Glück, Sehnsucht und Traurigkeit werden kontinuierlich und pausenlos in Zeilen geschichtet. Kurze Filme, bunte Bilder und Kompositionen so vieler Menschen, die sich nahe und zugleich fern sind, rauschen an mir vorbei. Eine Plattform ohne Grenzen erwartet mich, man erwartet mich, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Wem folge ich und wohin? Wer folgt mir und sucht?

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Leere - Flucht vor den Menschen

Leere und Isolation

 

Isolation inmitten der Menschenmassen, hinein in eine innere Leere...

 

Martin ist ein eher sehr weicher und freundlicher Mensch. Doch geht er leider nicht frohen Mutes durch seine Welt, wie man es von einem jungen Mann erwarten würde. Er huscht eher nur noch von Ort, zu Ort. Unter Menschen zu gehen, das ist für ihn zu einer Qual geworden. Ob im Fahrstuhl, auf der Straße oder im Supermarkt, überall um ihn herum, da begegnen ihm fast ausnahmslos diese vielen grimmigen Gesichter.

 

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Der Duft der Stille (eine Abhandlung)

Mond und Stille der Nacht

Ruhe, Tonlosigkeit, sanfte Stille, ein erstrebenswertes Ziel...

Schlage ich am Morgen meine Augen auf, dann ist es schiere Ernüchterung, die ich zuerst verspüre. Keine Spur von Freude auf den Tag stelle ich bei mir fest. In mir knistert noch leise die schwache Glut des Schmerzenfeuers vom Vorabend. Ansonsten ist dort nichts. Nur Stille und Vorahnung ist in mir. Selbst die innere Stimme schweigt. So begreife ich allmählich meine Situation.

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Fieslinge gibt es überall

Plädoyer für eine differenzierte Weltsicht

 

Ein Statement zum Thema Vorverurteilung und ein Plädoyer für eine differenzierte Weltsicht...

Ich bin kein Flüchtling und bin sehr froh darüber. Doch ich mache mir viele Gedanken über die Menschenmassen, die in unser Land strömen. Sie sind beängstigend und wirken bedrohlich. Es sind nicht nur die vielen Menschen, sondern auch die fremden Kulturen und die fremden Sprachen, die mich verunsichern.

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Im Zug - eine Art Winterdepression

Winterblues im Zug

 

(Schneegestöber. Der Zug stand still. Es ging nicht weiter. Wir mußten warten. Ich ließ mich inspirieren und notierte mir diese schmalen Zeilchen auf einem Zettel. Gedanken zur Winterdepression)

Ich sitze auf einer alten Bank im Park, und feiner Schnee rieselt in mein Gesicht. Keiner fragt mich, ob ich die Kälte mag, sie meinen wohl, es sei nicht ihre Pflicht. Schon spüre ich nicht mehr die Zehen, und in der Brust brennen heftige Schmerzen. Bald kommt die Zeit, in der ich muß gehen. Die Entscheidung spüre ich tief in meinem Herzen. Viele Menschen spazieren an mir vorbei und denken sich, mich

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Im Park - satirisch angehauchte Phantastik

Mit dem Hund im Park

 

Im Park ist eine satirisch angehauchte Phantastik wider dem tierischen Ernst...

Ich zog mir die engen Schuhe aus. Es war schön, endlich den echten Boden unter den Füßen zu spüren. Der Boden war angenehm warm, da die Sonne schon seit Stunden schien und ihn mit ihren sommerlichen Strahlen erwärmt hatte.

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Ein Mann (Eine kleine Satire)

Ein Mann - die Satire...

 

Mann hat es manchmal nicht leicht. Eine satirische Betrachtung zum Thema...

Ich hatte meinen Job bei der städtischen Frauenteestube verloren. Der Grund: Ich war ein Mann. Es waren stets viele hübsche Frauen dort, und sie tranken Tee. Tee und Spiele eben. Die mit Lippenstift verschmierten Tassen hatte ich abwaschen dürfen. Den Tee habe ich aufgesetzt. Ein paar Taler verdient. Dann haben sie mich dabei

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Sterben und verbleiben - Worte zum Schmerz

Sterben, verbleiben und der Schmerz

 

Das Leiden und der Schmerz beim Sterben und die Konfrontation mit der Entgültigkeit des Todes...

Ich sehe in weit aufgerissene Augen. Sie liegen feucht in einem verzerrten Gesicht. Schmerz hat seinen Ausdruck gefunden. Eine Aura der Ohnmacht und Fassungslosigkeit umgibt diesen entwaffneten Menschen. So betrachte ich ihn gebannt. Ich bin auf

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Mama soll nicht weinen - Mobbing im Fokus

Mobbing im Schulalltag

 

Mobbing in der Schule ist Tragik im Alltag unserer Kinder...

Fremde Menschen, sie hassen mich. Kann das sein? Ich blicke sie freundlich an. Doch sie weichen mir aus. Dabei suche ich Freunde. Mein größter Wunsch, das sind Freunde. Ich mag Menschen. Spreche ich sie an, erhalte ich knappe Antworten. Sie wenden sich ab. Ein seltsamer Ton schwingt mit.

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Und es gibt ihn doch... (eine wahre Weihnachtsgeschichte)

Weihnachten steht vor der Tür xmas

 

Eine wahre Weihnachtsgeschichte aus meiner Kindheit...

Es war im Dezember in Bayern. Den ganzen Tag über hatte es geschneit. Die Luft war kühl und wunderbar klar. Bezaubernd sah es aus, die glitzernde Schneedecke im Dunkeln zu betrachten. Meine Eltern, mein älterer Bruder und ich waren auf einem abendlichen Spaziergang. Die weiße Pracht wollten wir genießen. Es war einfach traumhaft

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Schwarz - eine Lobrede für die Finsternis

Schwarz und Finsternis

 

Mein Leben, es ist in Schwärze getaucht, und ich liebe es.

Schwarz ist das Nichts und die Leere meines Herzens, das die Farben zu einem prachtvollen Feuerwerk explodieren lässt und die Phantasie in mir zum Erblühen bringt. Schwärze ist stets ungemein diskret und ein Symbol für elegante Genügsamkeit.

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Meine Feste - in der bezaubenden Natur

Freude an der Natur

 

Möge der Mensch sich an der Natur erfreuen, sie jedoch nicht zerstören...

Mein Herz lacht, und die Engel lieben das.

Mein Blick ist voller Glück, und die Tiere erfreuen sich daran.

Mein Atem ist voller Lebensdurst, und die Pflanzen beben in seiner Nähe.

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Hell und dunkel - ein düsteres Märchen

Hell und dunkel Kurzprosa

 

Das ewige Spiel zwischen Tag und Nacht, zwischen hell und dunkel, ihr und ihm.
Seine Pupillen weiten sich, begegnet er der Anmut der Dunkelheit...

»Was ist es nur, was uns das Licht so schön erscheinen lässt?«

»Es ist die Dunkelheit, mein Herr. Es ist die Dunkelheit.«

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Frei von Schuld - Kurzgeschichte / Kurzprosa

Frei von Schuld

 

Wenn die Torheit die Welt gnadenlos auszulaugen und sie zu zerstören, der Mensch sich hinter Selbstmitleid und Scheinheiligkeit versteckt...

Verzeiht mir bitte, ich bin ein Mensch.

Ich bin so sehr schwach. Kein starker Willen ist in mir. So bin ich voller Fehler, kann einfach nicht erkennen, was ich zerstöre. Mein Leben, es ist so kurz. Ich muss mir nehmen, was ich will. Die Zeit rinnt

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Die Geisterschiffe - unheimliche Phantastik

 Geisterschiffe

 

Wie finstere Geisterschiffe, so ziehen sie gemächlich an mir vorbei.  Sie riechen stark, stinken nahezu, fast wie feuchter Moder, so ihr Geruch. Dort passieren sie die enge Kreuzung. Ich kann sie sehen. Nur ein leises Rauschen, manchmal ein tiefes Knarren ist zu hören. Es sind ihre Stimmen. Sie erscheinen mir, als ein Ausdruck des Bösen.

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Der ungeliebte Freund - Berührende Kurzprosa

Alter Freund

 

Überall bin ich und sehe ich mich selbst.

Einmal fühle ich mich kalt an, einmal bin ich warm. Eine Behältnis bin ich, ein Gefäss für Gefühle, Hass und Liebe. Ich bin die Helligkeit, wie auch die Dunkelheit. Obwohl ich überall schon bin, werde ich immer wieder gebracht. Doch nur selten bin ich wirklich willkommen.

Dabei erlöse ich vom Leid und Schmerz, bin mehr ein Freund, als ein Feind. Doch sie gehen mir aus

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Der schwarze Schmetterling

Schwarzer Schmetterling

 

Wenn Dich in der Nacht ein schwarzer Schmetterling besucht...

Eine alte Legende besagt, dass uns Menschen der Tod in der Form eines schwarzen Schmetterlings

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Der Hellseher und die Liebe

Hellseher und die Liebe

 

Dein Gesicht wirkt fahl, ganz grau und zeigt sich so sehr blass. Der Glanz deiner Augen, er scheint auf ewig verloren. Das verzweifelte Flehen in deinem Blick, es gleicht einem nicht enden wollenden Schrei der Verzweiflung. Du bist alleine, ich bin es ebenso, beide jeweils dort, wo wir sind. So soll es nicht sein. Es darf so nicht sein. Die Sehnsucht nach dir, sie lässt mir keinen klaren Gedanken.

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Der Abgrund - Leben im Dunstkreis des Leidens

Am Abgrund

 

Aussichtslosigkeit und Finsternis als eine Vision des Grauens...

Wenn die letzten Strahlen der Sonne erloschen sind, begebe ich mich zum Meer. Ich stehe an den steilen Klippen ganz weit oben und blicke über die finsteren

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Sie und sie - ein Text über Vorurteile

Vorurteile

Streit, Ärger und Missgunst. Oft sind sie Ergebnisse von Vorurteilen. So laufen die Menschen aneinander vorbei und gehen sich aus dem Weg. Worte zu wechseln, das ist eine Investition für die Mutigen geworden. Man sieht anders aus, spricht anders oder verhält sich fremdartig. Schon interpretieren Mitmenschen etwas völlig falsch, oder sie fallen Vorurteilen zum Opfer.

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Die Wortschwallstille - philosophische Kurzprosa

Wortschwall

 

Ich bin in der letzten Zeit oft sehr müde. Mag sein, dass es am Wetter liegt. Aber eigentlich ist es eher nicht das Wetter. Nein, diese Müdigkeit, sie hat wirklich nichts mit dem Wetter zutun. Das Wetter als Thema, das ist einfach überstrapaziert. Es sind wohl eher die vielen Menschen um mich herum, wenn ich ganz ehrlich mit mir bin.

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Die Gewissheit - Philosophische Kurzprosa

Die Gewissheit

Aus einer Welt des Lichts komme ich und erwache in einer Welt der Gewissheit...

Vertrocknetes Geäst, durch das der eisige Wind pfeift.  Ich liege nackt auf gefrorenem Boden. Kälteschmerz besiegt das Zittern. Eine finstere Welt

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Lara - Liebe in einer kalten Stadt

Liebe in einer kalten Stadt

Der Liebe eine Chance geben, denn Du bist nicht allein...

In einer riesigen Stadt, da ich sehe mich. Ich bin ganz alleine zwischen den hohen Mauern der Häuser. Die Menschen hasten an mir vorbei. Ihre Blicke peitschen mich aus. Die Mischung ihrer Gerüche, sie widert mich an. Dieser Himmel über mir, er ist ein schmaler Streifen in Grau. Der Boden unter meinen Füssen, er ist ebenfalls grau, wie auch die vielen Wände der Häuser grau sind. Nur die Fensterreihen, sie schimmern schwarz und wirken auf ihre eigene Art, ein wenig bedrohlich.

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Anima Mundi

Anima Mundi

Ist, bin und sein - Anima Mundi.
Die Essenz von Allem und vom Nichts.
In den leuchtenden Wassern treibend.
Ich sehe und bin das Sehen selbst.
So blicke ich hinab, auf meines Hülle Antlitz.
Dennoch bin ich die Hülle und das Feuer in ihr,
Wie auch der Blick selbst und das Ich hinter dem Blick.
Jenes zeitloses Treiben um das Sein.
Mit ihm da, um ihn herum, und alles ist Ich.
Im Anfang war das strahlende Licht,
Tonlose Schreie, Stilles Lachen, freudloses Glück.
Lip lipika in zeitlosen Büchern.
Jenseits des Schlafes, fischend im Meer.

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Lichtertanz

Lichtertanz und Liebe zur Natur

Die Luft liegt schwer in meinem Brustkorb. Ein feiner Luftzug umspielt tröstend mein Gesicht. Meine Augen brennen. In der Ferne sind dunkle Wolken zu sehen, wie sie tief über den Baumwipfeln hängen. Als würde eine Hand mich fest umklammern, so hält mich die Gewissheit mit gnadenloser Gewalt. Wissen kann ein Fluch sein.

Rotes Sonnenlicht wärmt mich. Unzählige Sonnenstrahlen schleichen durch das blattlose Geäst. Sie kommen wohl, um mich zu trösten. Trauer und Schwermut sind nun hier und lähmen meinen schwachen Geist. Ganz nahe bei mir ist sie, die Verzweiflung. Sie bedroht mich, permanent lechzend

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Das Amulett

Das Amulett

Warm liegst du an meinem Herzen, Bist immer für mich da. Ich weiss dich als Freund an meiner Brust. Du strahlst als Palladium für meinen Geist. So ein kleines Ding bist du, Ganz unscheinbar und ohne Glanz. Du trägst ein Kleid aus fremden Zeichen, Bist das Auge einer fernen Welt. Du bist wahrlich ein fürstliches Geschenk. Rettest mir Hof, Tiere und das Glück. Immer bist du für mich da. Stehst mir bei, bei jedem Kampf, Gleitend auf dem Hauch des Lebens.

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In der Nacht des Krieges

In der Nacht des Krieges

Sie liegt in meinen Armen. Ihre Augen sind geschlossen, und doch schläft sie nicht. Die Worte aus meinem Mund, sie bilden ein kleines Kindergedicht. Doch sie hört nur auf den Klang meiner Stimme, das weiß ich genau, und sie spürt die Wärme zwischen uns. Sie genisst meine Nähe. Für einen kurzen Augenblick sind sie vergessen, die Angst, die Tränen und die Trauer des dunklen Tages. Vergessen sind die Bilder von sterbenden Menschen auf der Strasse, von blutenden Körpern und das laute Krachen der Schüsse.

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Das Rauschen - Sinnliches zum Thema Zeit

Wir kennen sie alle, die Zeit...

Wenn ihr einmal ganz still seid, die Fenster sind geschlossen und alle Geräte um euch herum, sie sind ausgeschaltet, dann lehnt euch einfach einmal zurück und schliesst eure Augen. Wenn ihr dann ganz aufmerksam lauscht und dabei kaum atmet, dann könnt ihr es ganz bestimmt hören. Es ist jenes

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Finsterloch - wenn Eltern Kinder begraben

Finsterloch - Am Kindergrab...

Niemand sollte sein eigenes Kind begraben müssen...

Es ist ein sehr dunkler und unendlich grau erscheinender Tag. Ich stehe hier an diesem finsteren Loch. Die Erde ist ganz feucht und dunkel. In der Nacht hat es viel geregnet. So stehe ich nun hier. Ich blicke in das feuchte Erdreich hinunter. Ich fühle nichts, denke nichts, bin wie betäubt. Meine Frau habe ich im Arm. Sie blickt ebenso in dieses

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Die Störung - Störende Geistwesen

Die Störung

 

Es ist fast dunkel. Der Schein einer Kerze, er lässt Schatten an den Wänden tanzen. Sie sind da, welch ein Glück. Ich sitze auf dem Sofa und geniesse es. Die Luft ist erfüllt mit ihnen und scheint regelrecht überzuquellen. Wie ein dicker, durchscheinender Vorhang vor meinen Augen, so erscheint sie mir. Das Leben, es ist allgegenwärtig. Ich spüre es deutlich. Es wird ein guter Abend werden. So lasse ich nun alles auf mich einwirken und mich ganz tief berühren.

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Das Phantom der Liebe

Phantom der Liebe

 

Immer ist sie da. Ich kann sie nicht sehen. Aber stets fühle ich sie. Ich liebe dieses Gefühl. Es ist besser, als die Einsamkeit. Auch wenn ich sie oft nur spüren kann. Die Menschen sind mir dabei egal.

Nachts erscheint sie mir immer wieder. Plötzlich einfach präsent ist sie. Ein leichter Schimmer umgibt ihr Antlitz. Oft ist sie ganz ohne Gestalt. Nur dieser vage Schimmer ist dann da. Doch dieses Gefühl in mir, es ist immer mit ihr. Wie Sehnsucht, so schmerzt

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Zwei Bäume

Zwei Bäume

Die zwei Bäume dort, sie stehen schief und einsam auf dem weiten Feld. Der Wind hat sie gedrückt, sie kraftvoll in seine Richtung gepresst. Sie sind so stark, so behäbig, und ihre kleinen Blätter flattern aufgeregt. So tief reichen ihre Wurzeln. Ihre Rinde, sie ist ganz fest und knorrig. Dort stehen sie ganz schief, der Herrschaft des Windes folgend. Sie gaben ihm stets nach und blieben doch sie selbst. Ich liebe sie, diese Kunst. Das leise Rascheln, es gleicht feiner Musik. Ihr Duft, er ist betörend. Sie sind so kalt. Doch fühlt mein Herz in ihrer Nähe nur wohlige Wärme.

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Mit der Bombe in der Hand

Mit der Bombe in der Hand

Es hing ganz fest in meinem Kopf, das Schreien eines Jungen. Männer hatten ihn gezwungen, sie packten ihn am Schopf.
In seinen Augen kochte Wut, gewachsen aus ewigem Bangen. Sie hatten ihn gefangen, ihr Einsatz dazu, nur wenig Mut.
Mit der Granate in der Hand, kam in das Lager er gekrochen. Die Hunde hatten ihn gerochen, auf dem Boden, vor der Wand.
Seine Lösung war der Tod, denn die Feinde sollten sterben. Sein Plan war ihr Verderben, er nur ein Kind, in grosser Not.

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Das persönliche Geschenk

Das kostbare Geschenk

Immer ist er da. Tief in mir lebt er. Leid und Schmerz wecken ihn auf und lassen ihn erstarken. Wie ein bedrohliches Untier, so schlägt er seine spitzen Krallen tief in mein Fleisch hinein. Ich kann ihn fast riechen, meine immer wieder, sein tiefes Knurren zu vernehmen. Jeden Augenblick erwarte ich, dass er seine scharfen Zähne in die kümmerlichen Reste meiner Hoffnung schlagen wird, um sich an meiner Trauer zu weiden. 

Selbst wenn die frühe Sonne in einer wunderschönen Pracht am Horizont erscheint und die ersten Vögel ihren zaghaften Gesang

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Der Kakerlak

Der Kakerlak

Regen prasselt an die Scheiben. Ich sitze auf dem Boden, die Knie angezogen, den Kopf gesenkt. Die Uhr in der Stube tickt laut. Es ist kaum Licht. Nur der schwache Schein der Strasse ist da.

Das Gefühl von Leere umgibt mich. Im Mittelpunkt von mir ist sie da, die Traurigkeit, eine so sehr tiefe Traurigkeit. Ich spüre deutlich, wie sie an mir nagt und knabbert. Sie ist wie ein Kakerlak, eine ständig hungrige Schabe, die in mir und von mir lebt.

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Kunst ist Verzweiflung

Kunst ist Verzweiflung

Eine unangenehme Leere ist in mir. Ich bin Traurigkeit. Sinnlos erscheint mir jegliches Bemühen. Viel wird gesprochen. Bewegung jeden Tag ist Pflicht. Energie wird eingesetzt, um mindestens einen Schritt voran zu gehen. Der Weg strengt an, als wäre er aus zähem Morast. Doch gegangen, wirklich vorwärts gekommen, das bin ich nicht. Jeden Schritt zähle ich. Ich habe viele Schritte getan, da bin ich mir sicher. Nur fühlt es sich nicht so an. Der Pfad vor mir, er wird nur stets länger, immer kurviger und steiler.

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Die neue Kindheit

Die neue Kindheit

Ist das Leben nicht mehr, als nur die ständige und leidvolle Auseinandersetzung mit der Umwelt? Selbst eine sanfte Berührung, sie ist Leiden auf ganz kleinem Niveau. Es ist ein Leiden, das wir fast immer zu tolerieren bereit sind. Wir reiben uns. Mit jeder Bewegung gleiten wir aneinander und berühren uns.

Ob an Wasser, an der Luft, an den duftenden Molekülen in unserer Nase oder der Haut, wir gieren nach Berührung. Wir baden förmlich in der Welt um

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Die Finsternis

Die Finsternis

Überall Finsternis, Dunkelheit und unendliche Schwärze. Lichtlosigkeit ist voller Geheimnisse und wilder Dämonen. Unsichtbare Augen überall, beobachten mich. Fratzen gaffen. Besorgt wende ich mich um. Überall Schwärze, keine Hoffnung. Ich habe Angst, fürchte mich vor der Wildheit geifernder Tiere. Ein Biss, ein Hieb, reißende Zähne, sie erscheinen mir überall. Ich will fliehen und kann es nicht. Finsternis hüllt mich ein. Seltsame Gerüche beißen in der Nase und widern mich an.

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Der Sommerhof

Der Sommerhof

Die Luft ist herrlich warm. Es ist überhaupt nicht schwül. Völlig verflogen scheint die Spannung in der Luft vom Tag. Es ist eine wunderbare Sommernacht. Das Zirpen einer Grille ist zu hören. Aus vielen geöffneten Fenstern kann man leise die Geräusche der Fernseher hören. Alles ist so friedlich an diesem lauen Sommerabend. Es ist einer dieser ganz seltenen Abende, an dem man einfach nur eine schöne Frau küssen möchte. Man sehnt sich

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